Warnweste
Eine Warnweste hält etwa 5 Jahre — oder rund 25 Wäschen — bevor UV-Licht und Waschen das fluoreszierende Gewebe und die Reflexstreifen unter den Normwert drücken.
Zwei Dinge nutzen sich ab
Eine Warnweste wirkt auf zwei Arten: fluoreszierendes Gewebe, das bei Tag leuchtet, und retroreflektierende Streifen, die Scheinwerferlicht direkt zum Fahrer zurückwerfen. Beides nutzt sich ab. Sonnenlicht bleicht den fluoreszierenden Farbstoff, und jede Wäsche scheuert die Reflexstreifen, sodass eine Weste, die neu EN ISO 20471 erfüllte, nach rund fünf Jahren oder etwa 25 Wäschen unter den Normwert rutscht — je nachdem, was zuerst kommt.
Eine ausgediente Weste erkennen
Halte die Weste nach Einbruch der Dunkelheit in einen Lichtstrahl: Leuchten die Streifen nicht mehr scharf auf, ist sie verbraucht. Bei Tag hat ein Gelb, das zu blassem Creme wurde, oder ein Grün, das ins Graue kippt, seine Leuchtkraft verloren. Rissige, sich lösende oder steife Streifen sind das klarste Zeichen — blättern sie ab, reflektieren sie nicht mehr, und die Weste wird ersetzt.
Im Auto
In Deutschland ist mindestens eine Warnweste in jedem Auto Pflicht und gehört in Reichweite des Fahrers — ins Türfach, nicht in den Kofferraum —, damit sie nach einer Panne vor dem Aussteigen übergestreift wird. Fahren mehrere Westen für die Familie mit, prüfe jede; die auf der Hutablage in der Sonne altert am schnellsten.