Löschdecke
Eine Löschdecke hält rund 7 Jahre, solange sie verpackt und unbeschädigt bleibt — sie ist aber ein Einmalprodukt und wird nach jedem Löschen weggeworfen.
Was wirklich altert
Löschdecken aus Glasfaser verrotten nicht, halten aber auch nicht ewig. Das Gewebe selbst ist über Jahre stabil; was altert, ist das Drumherum — die Kunststoffhülle oder die Schnellauszug-Kassette wird im Licht spröde, in der Garage kriecht Feuchtigkeit hinein, und die Auszugslaschen verhärten. Hersteller nach DIN EN 1869 nennen für eine unbenutzte, unbeschädigte Decke meist rund sieben Jahre, danach empfehlen sie den Austausch.
Prüfen ohne Auspacken
Öffnen musst du sie dafür nicht. Prüfe, ob die Hülle heil ist und beide Auszugslaschen frei hängen, ob die Decke nie feucht zurückgefaltet wurde und ob ein aufgedrucktes Datum nicht überschritten ist. Eine rissige Hülle, Wasserflecken oder eine fehlende Lasche sind Grund genug, sie zu ersetzen, statt im Ernstfall zu pokern.
Ein Einsatz, dann vorbei
Eine Löschdecke ist ein Einmalprodukt. Hat sie einen Fettbrand erstickt oder einen Menschen umhüllt, sind Beschichtung und Fasern hitzegeschädigt — sie wird weggeworfen, nie zurückgefaltet und wieder an die Wand gehängt. Häng sie dort auf, wo ein Brand am wahrscheinlichsten ist: neben der Küchentür, nicht hinter dem Herd, wo du sie nur durch die Flammen erreichst.